Fahrzeug- und Gerätehausweihe bei der Feuerwehr Hirschbach


Sie hatten sich für ihren besonderen Tag in Schale geschmissen, die Floriansjünger aus Hirschbach. Grund genug für ein Erinnerungsfoto der gesamten Mannschaft war der Anlass für den Samstagabend.


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Gut ein Jahr nach seiner Ankunft erhält das neue Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) der Feuerwehr Hirschbach seinen kirchlichen Segen. Auch das extra für das Auto umgebaute Geräthaus erhielt nun seinen Segen. Dem katholischen Pfarrer Klein und seinem evangelischen Kollegen Pfarrer Schroll oblag es die ökumenische Segnung vorzunehmen. Beide wünschten unfallfreie Einsätze und betonten "Feuerwehrdienst ist gelebte Nächstenliebe." Die ersten Einsätze hat das Fahrzeug bereits erfolgreich gemeistert.

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In der anschließenden Feierstunde berichtete Kommandant Reinhard Vogel und den Prozess der Beschaffung des neuen Fahrzeuges. Mitte November vergangenen Jahres konnte das neue Schmuckstück endlich bei der Firma Furtner und Ammer abgeholt werden. Zu klein wäre das Feuerwehrgerätehaus in Hirschbach für das neue Auto aber gewesen. Deshalb musste dieses bis zum Eintreffen des neuen Fahrzeuges umfangreich um- und angebaut werden. Etliche Stunden an Eigenleistung steckten die Kameraden und Mitglieder der Wehr in den Umbau. Das finanzielle Übernahm entsprechend die Gemeinde. Ausführlich berichteten die beiden Vorsitzenden Jochen Päßler und Michael Höfler den Anwesenden Gästen vom Umbau. Und die geladenen Gäste waren zahlreich der Einladung gefolgt. Mit den Hirschbacher Floriansjünger feierten Vertreter des Gemeinderates und Bürgermeister Hermann Mertel. Seitens der Feuerwehrführung des Kreisfeuerwehrverbandes Amberg-Sulzbach war Kreisbrandinspektor Hans Sperber der Einladung gefolgt. Abordnungen der beiden weiteren Gemeindewehren aus Eschenfelden und Achtel nahmen ebenso an den Feierlichkeiten Teil wie auch die Benachbarten Feuerwehren aus Grünreuth und Schmidtstadt. Durch gemeinsame zahlreiche Einsätze im Höhenglücksteig ist auch mit der Bergwacht eine enge Bindung vorhanden. Auch deren Vertreter fanden den Weg nach Hirschbach. Neben den Vertretern der Politk und der Blaulichtfamilie waren noch zahlreiche weitere örtliche Vereine im Kreis der Feiernden.

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Bürgermeister Hermann Mertel betonte, dass das neue TSF auf die Bedürfnisse im Schutzbereich der Feuerwehr Hirschbach zugeschnitten sei. Kreisbrandinspektor Hans Sperber beglückwünschte die Wehr nochmals zum neuen Feuerwehrfahrzeug. Beide bezeichneten die Freiwilligen Feuerwehren als wichtig und wertvoll, da sie ehrenamtlich Tag und Nacht zu Schutz und Hilfe der Bürger bereit seien. Eine Fülle von Aufgaben hätten die Feuerwehren heutzutage zu erledigen.

Zum Abschluss des Festabends konnten die beiden Kommandanten Reinhard Vogel und Stefan Steger ihre Kameraden Stefan Utz für 25-Jahre und seinen Paten Manfred Utz für 40-Jahre aktiven Dienst in der Wehr auszeichnen.

Bilder und Text: Jürgen Leißner